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Star Alliance ändert Zugangsregeln zu Partner-Lounges für Gold-Mitglieder

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Einer der größten Vorteile eines Vielfliegerstatus der großen Allianzen, ist zweifelsfrei der garantierte Lounge-Zugang, ganz unabhängig von wo und mit welcher Mitgliedsfluggesellschaft, man gerade unterwegs ist.

Bei Star Alliance hat man nun die Zugangsbestimmungen für Lounges angepasst, um den Airlines mehr Gestaltungsfreiheit beim Lounge-Zugang für Statuskunden zu geben. Zuvor hatte United bereits bekannt gegeben, dass an einigen Flughäfen nur noch United-Passagiere in Business Class Zugang zu Partner-Lounges erhalten.

Neue Star Alliance Zugangsregeln

Diese Änderung hätte gegen die offiziellen Star Alliance Zugangsregeln verstoßen. Doch kurzerhand hat man diese – ohne eine offizielle Ankündigung, entsprechend angepasst. In den überarbeiteten Regeln zum Lounge-Zugang heißt es auf der offiziellen Star Alliance Webseite hinsichtlich Vetragslounges seither:

„Einige Mitgliedsfluggesellschaften haben an Flughäfen, an denen weder Star Alliance selbst noch ein Mitglied der Star Alliance eine Lounge anbietet, Lounges von Drittanbietern unter Vertrag genommen. Als Star Alliance Gold Kunde auf einem Flug einer Star Alliance Mitgliedsfluggesellschaft von einem solchen Flughafen aus, haben Sie möglicherweise Zugang zu diesen Vertragslounges. Bitte informieren Sie sich im Lounge Finder, welche Lounges Sie je nach den Richtlinien der jeweiligen Fluggesellschaft besuchen können.“

Zuvor war hieß es hier jedoch: „haben Sie Zugang zu diesen Vertragslounges von Drittanbietern, sofern die Mitgliedsfluggesellschaft, mit der Sie reisen, einen Vertrag mit dieser Lounge abgeschlossen hat.“ Der Zugang auch zu Partner-Lounges war also auch für Statuskunden mit einem Economy Class Ticket garantiert.

Voraussetzung war lediglich, dass ein Nutzungsvertrag zwischen Lounge und ausführender Airline besteht. Eine Unterscheidung zwischen Statuskunden und Business Class Passagieren hinsichtlich Lounge war dagegen nicht zulässig. Mit den neuen abgeschwächten Regeln, können die Airlines dem Beispiel von United folgen und eigene Ausnahmen formulieren:

Ab dem 1. Januar 2020 können Sie die meisten unserer Partnerlounges nur besuchen, wenn Sie in der United Polaris® Business Class reisen. Über das nachfolgende Tool können Sie sehen, wo sich diese Lounges befinden und ob Sie sie bei einem anstehenden Besuch nutzen können.

An 16 Airports darunter Glasgow, Kapstadt oder Keflavík erhalten Star Alliance Gold Inhaber in Verbindung mit einem United Economy Class Flug nun keinen Zugang zu Partner-Lounges mehr. Im Gegenzug wurde die Auswahl für Business Class Gäste an einigen Airports wie Keflavík um zusätzliche Lounges mit einem verbessertem Angebot erweitert.

Zwar obliegt es jeder Star Alliance Fluggesellschaft selbst, Statuskunden mit Economy Ticket vom Zugang zu (teuren) Partner-Lounges auszuschließen. Es wäre aber überraschend, wenn es lange dauert, dass andere Airlines hier nachziehen. Der Zugang zu Lounges, die von Lufthansa, Swiss oder anderen Mitgliedsgesellschaften bzw. auch Star Alliance betrieben werden, sind davon nicht betroffen.

Eine gute Alternative kann hier eine Mitgliedschaft in Lounge-Netzwerken wie Priority Pass sein, die auch bei zahlreichen Kreditkarten inkludiert ist.

Titelfoto mit freundlicher Genehmigung von Studio Porto Sabbia/ BigStock

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Angebotsdetails:

75.000 Membership Rewards Punkte Willkommensbonus (bei einem Umsatz von 6.000 Euro in den ersten sechs Monaten) nur bis 08.04.2020

Kostenloser Zugang zu 1.200 Airport-Lounges inklusive 1 Gast für Haupt- und Zusatzkarteninhaber

200 Euro Reiseguthaben für Mietwagen, Flüge, Hotels pro Jahr

200 Euro Sixt ride Guthaben jährlich

Status bei Marriott, Hilton, Radisson, Shangri-La, Kempinski, Anantara, Sixt, Hertz, Avis und mehr

Umfangreiches Versicherungspaket u.a. inklusive Auslandsreise-Krankenversicherung, Reiserücktrittskosten-Versicherung, Reiseabbruch- und Reiseunterbrechungs-Versicherung, Reisegepäck-Versicherung, Reise-Unfallversicherung, Reisekomfort-Versicherung bei Flug-/Gepäck­verspätungen, Gepäckverlust und verpassten Anschlussflügen.

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660 Euro Jahresgebühr (55 Euro pro Monat)

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