Ryanair verweigert Passagieren Check-in aufgrund von Rückerstattungen durch Kreditkarten Chargebacks
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Ryanair verweigert Passagieren aufgrund Rückerstattungen den Check-in

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Ryanair soll Medienberichten zufolge Massnahmen gegen Passagiere ergriffen haben, die Rückerstattungen für stornierte Flüge während der Corona-Pandemie durch Kreditkarten Chargebacks erhalten haben. Dabei soll die Billigfluggesellschaft Kunden daran hindern, neugebuchte Flüge anzutreten, wenn sie nicht das ihnen erstattete Geld zurückgeben.

Laut Zeitungsberichten sind mehrere hundert Passagiere in Irland und Großbritannien davon betroffen, zuerst hatte MoneySavingExpert darüber berichtet. Die betroffenen Personen gaben an, dass die kürzlich einen neuen Flug mit Ryanair gebucht hatten, doch dann der Online-Check-in nicht möglich war und sie stattdessen eine entsprechende Benachrichtigung erhielten. Darin heißt es, eine Beförderung sei nur möglich, wenn Ryanair die komplette Erstattung aus Kreditkarten Chargebacks für Flüge seit Sommer 2020 zurückerhalten habe. Dabei soll es sich um Rückerstattungen in Höhe zwischen 400 und 630 Pfund (470 und 740 Euro) handeln.

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Ryanair sieht sich dagegen im Recht: „Es gibt eine winzige Minderheit von Fluggästen, weniger als 850, die nicht erstattungsfähige Tickets für Ryanair-Flüge gekauft haben, die während des Covid-19 planmäßig durchgeführt wurden, die sich aber dafür entschieden haben, nicht zu reisen“, erklärte die Airline gegenüber aeroTELEGRAPH.

Die fraglichen Flüge waren nicht annulliert worden, die Passagiere traten diese jedoch nicht an. Ryanair hatte viele seiner Strecken weiterhin geflogen, obwohl Reisen aufgrund von Reisewarnungen und Einreisebeschränkungen nur in Einzelfällen möglich waren. Obwohl sich Ryanair generell weigerte das Geld für diese Flüge zu erstatten, machte der Billigflieger jedoch ein Zugeständnis bei ihren sonst so strengen Richtlinien erlaubte eine gebührenfreie Umbuchung von Flügen. Diese Ausnahmeregelung endete am 1. Oktober 2021.

Während Ryanair der Ansicht ist, dass gemäß ihren Allgemeinen Geschäftsbedingungen eine Rückerstattungen ausgeschlossen ist, sind Kreditkartenunternehmen wie American Express dagegen anderer Meinung und erstatteten das Geld für jene Passagiere, die ein Chargeback veranlasst haben. Gemäß Experten handelt es sich hier eindeutig um eine Grauzone.

Dabei hatte erst vergangene Woche auch die britische Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde gegenüber British Airways und Ryanair festgestellt, dass beide Airlines ihren Kunden ihr Geld zurückgeben sollen.

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Über das sogenannte Chargeback-Verfahren können Kreditkarteninhaber unberechtigte Zahlungen zurückfordern. So können Karteninhaber zum Beispiel doppelte Abbuchungen reklamieren, fehlerhafte Belastungen von Hotels oder Autovermietungen, den Ticketpreis für nie stattgefundene Flüge oder betrügerische Zahlungen. Aufgrund der außergewöhnlichen Situation im Zusammenhang mit der Pandemie und den sich ständig ändernden Reiseregeln und -beschränkungen waren sich britische Kreditkartenunternehmen einig, dass eine Rückerstattung angebracht sei.

Ryanair hat bereits den schlechtesten Ruf der Luftfahrtbranche, auch wenn viele Kunden den bei Ticketpreis von unter 10 Euro gerne beiseite legen. Die Drohung Fluggästen das Fliegen zu verbieten – sofern sie nicht ihre Rückerstattungen zurückzahlen, liefert vielen Menschen einen weiteren Grund, die Billigfluggesellschaft in Zukunft noch mehr zu meiden. 

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