Marriott startet flexible Einlösungsraten The St. Regis Maldives Vommuli Resort
Foto (c) Marriott International

Marriott gibt Startdatum für flexible Einlösungsraten bekannt; bis zu 50 % höhere Einlöseraten

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Wie wir im Oktober erfahren haben, stehen ab nächsten Monat große Änderungen im Marriott Bonvoy-Programm an. Mitglieder müssen sich bald von Prämientabellen verabschieden und dynamische Preise hinnehmen – oder wie Marriott es nennt „Flexible Einlösungsraten„.

Obwohl die Änderung angekündigt war, gab es bisher nur wenige Details und so waren weder das genaue Datum für die Umstellung bekannt, noch welche Hotels zuerst mit der Preisgestaltung außerhalb der aktuellen Neben- und Hauptverkehrszeiten beginnen würden.

Nun gibt es also genaue Informationen und damit eine ganze Menge, was wir uns genauer anschauen sollten.

Änderungen ab Ende März

Beginnen wir mit dem weniger schlechten Teil der Nachricht.

Die Umstellung auf Flexible Einlösungsraten erfolgt erst gegen Ende nächsten Monats, genauer gesagt am 29. März 2022. Marriott teilte mit: „Für die Mitglieder werden die Preise für die flexible Punkteeinlösung schrittweise am 29. und 30. März 2022 in Kraft treten.“

Bis dahin bleibt das  aktuelle Preissystem bestehen. Dadurch haben Mitglieder mehr als einen Monat Zeit, sich zukünftige Prämiennächte zu den aktuellen Prämientabellenpreisen zu sichern.

Deluxe Zimmer Sheraton Tel Aviv
Sheraton Tel Aviv (Foto mit freundlicher Genehmigung von Marriott International)

Die andere positive Nachricht ist, dass die meisten Hotels für den Rest des Jahres innerhalb ihrer derzeitigen Preisspannen zu Spitzen- und Nebenzeiten bleiben werden. Was sich allerdings ändern wird, dass die Punktepreise innerhalb dieser Bereiche schwanken werden.

Marriott erklärte, dass sich die Einlösungstarife stärker an den Hotelpreisen und Verfügbarkeiten orientieren würden. Mit anderen Worten, eine Unterkunft könnte den Rest des Jahres theoretisch jede Nacht ihren Höchstpreis berechnen, obwohl dies in der Praxis nicht passieren sollte. „Es gibt und wird weiterhin festgelegte Kriterien des Programms geben, welche die Einlösungsraten bestimmen/festlegen“, sagte uns ein Marriott-Sprecher.

Außerdem wurde angekündigt, dass Mitglieder bis Ende April Free Night Awards (Voucher für Prämienübernachtungen) mit bis zu 15.000 Punkten kombinieren können. Das bedeutet, dass ein 35.000-Punkte-Voucher mit bis zu 15.000 Bonvoy Punkten kombiniert werden kann, um eine Unterkunft mit 50.000 Punkten pro Nacht zu buchen. Marriott hatte diese Änderung bereits zusammen mit der Umstellung auf dynamische Preise angekündigt, jedoch noch keinen genauen Zeitplan festgelegt.

200 Hotels werden deutlich teurer

Kommen wir zu der schlechten Nachricht.

Toller Meerblick vom Balkon im Domes of Corfu Marriott
Domes of Corfu, Autograph Collection (Foto mit freundlicher Genehmigung von Marriott International)

Seit der ersten Ankündigung wissen wir, dass rund 97 % der Marriott-Hotels für den Rest des Jahres 2022 effektiv in einer der acht Kategorien des Programms bleiben würden, wobei die Preise innerhalb der aktuellen Schwankungsbreite zwischen Neben- und Hauptsaison schwanken würden. Die große Sorge war jedoch, was mit den verbleibenden 3 % der Hotels passieren würde.

Leider liegt der Preis für diese 3 % der Unterkünfte außerhalb der aktuellen Einlöseraten. Das mag zunächst nicht nach vielen Hotels klingen, macht aber immerhin über 200 Hotels aus, von denen einige vielleicht auch auf deiner persönlichen Bucket List stehen.

Heute hat Marriott diese Hotelliste (PDF-Link) veröffentlicht und diese enthält – wenig überraschend viele Favoriten von Punkte-Enthusiasten.

Die Mindest- und Höchstpreise werden in diesen Häusern zwischen 5.000 und 30.000 Punkten pro Nacht steigen, was zu Spitzenzeiten sehr bedeutend sein kann. Innerhalb dieser Gruppe könnten etwa 30 Immobilien die bisherigen Höchstpreisgrenze der Kategorie 8 überschreiten. Die Einlösung in den luxuriösesten Hotels des Marriott-Portfolios wird jetzt bei satten 120.000 Punkten pro Nacht liegen.

Passend dazu: Umfangreiche Änderungen für Punkteeinlösungen bei Marriott Bonvoy

Erwartungsgemäß stehen viele höherwertige Unterkünfte auf der Liste – in denen es derzeit möglich ist, einen hohen Gegenwert für deine Punkte zu erzielen. Allerdings leiden auch einige Hotels der niedrigeren Kategorie unter diesen Veränderungen. Beispielsweise werden die Preisspannen für das Hotel der Kategorie 1 Four Points by Sheraton Jiaxing um bis zu 5.000 Punkte erhöht. Das entspricht einer Steigerung von 50 % für dieses Hotel.

Während du die gesamte Liste durchgehen solltest, sind hier einige der interessantesten Kategorieänderungen in Europa:

    • Aegon Mykonos, Autograph Collection: Bis zu 70.000 Punkte pro Nacht (10.000 Punkte mehr)
    • Domes Miramare, a Luxury Collection Resort, Korfu: Bis zu 60.000 Punkte pro Nacht (20.000 Punkte mehr)
    • Mystique, a Luxury Collection Hotel, Santorini: Bis zu 120.000 Punkte pro Nacht (20.000 Punkte mehr)
    • Schloss Lieser, Autograph Collection: Bis zu 60.000 Punkte pro Nacht (20.000 Punkte-Steigerung)
    • Santa Marina, a Luxury Collection Resort, Mykonos: Bis zu 120.000 Punkte pro Nacht (Steigerung um 20.000 Punkte)
    • The Ritz-Carlton Hotel de la Paix, Geneva: Bis zu 120.000 Punkte pro Nacht (20.000 Punkte mehr)
    • The St. Regis Mardavall Mallorca Resort: Bis zu 120.000 Punkte pro Nacht (Steigerung um 20.000 Punkte)
    • The Gritti Palace, a Luxury Collection Hotel, Venedig: Bis zu 120.000 Punkte pro Nacht (20.000 Punkte mehr)
    • W Verbier, Schweiz: Bis zu 120.000 Punkte pro Nacht (Steigerung um 20.000 Punkte)
    • The Bodrum EDITION, Türkei: Bis zu 100.000 Punkte pro Nacht (30.000 Punkte mehr)
    • The Pantheon Iconic Rome Hotel, Autograph Collection: Bis zu 100.000 Punkte pro Nacht (30.000 Punkte mehr)
Al Maha, a Luxury Collection Desert Resort & Spa, Dubai
Al Maha Dubai, a Luxury Collection (Foto mit freunlicher Genehmigung von Marriott Internatinal)

Und eine Auswahl von interessanter Änderungen Hotels weltweit:

    • The Ritz-Carlton, Cancun : Bis zu 70.000 Punkte pro Nacht (10.000 Punkte mehr)
    • Le Meridien Maldives : Bis zu 60.000 Punkte pro Nacht (Steigerung um 20.000 Punkte)
    • The Ritz-Carlton Maldives, Fari Islands : Bis zu 120.000 Punkte pro Nacht (20.000 Punkte mehr)
    • The St. Regis Maldives Vommuli Resort: Bis zu 120.000 Punkte pro Nacht (Steigerung um 20.000 Punkte)
    • The Ritz-Carlton, Kyoto: Bis zu 120.000 Punkte pro Nacht (20.000 Punkte mehr)
    • The Ritz-Carlton New York, Central Park: Bis zu 120.000 Punkte pro Nacht (Steigerung um 20.000 Punkte)
    • The St. Regis New York: Bis zu 120.000 Punkte pro Nacht (Steigerung um 20.000 Punkte)
    • The West Hollywood EDITION: Bis zu 100.000 Punkte pro Nacht (30.000-Punkte-Steigerung)
    • Al Maha, a Luxury Collection Desert Resort & Spa, Dubai: Bis zu 120.000 Punkte pro Nacht (Steigerung um 20.000 Punkte)
    • The Ritz-Carlton Ras Al Khaimah, Al Wadi Desert: bis zu 100.000 Punkte pro Nacht (30.000 Punkte mehr)

In einer Erklärung von Marriott zu den Änderungen heißt es: „Für Aufenthalte in 2023 wollen wir gewährleisten, dass selbst unsere anspruchsvollsten Unterkünfte im Laufe des Jahres eine Mischung guter Raten anbieten. Ratenänderungen für Aufenthalte in 2023, die über oder unter den höchsten bzw. niedrigsten Werten für Aufenthalte in 2022 liegen, sollen stufenweise erfolgen.“ Es bleibt abzuwarten, wie das in der Praxis tatsächlich abläuft.

Endeffekt

Insgesamt sind diese Änderungen ein herber Schlag für Bonvoy-Mitglieder, die gerne Punkte für hochklassige Aufenthalte einlösen.

Einer der Vorteile des Marriott Bonvoy-Programms lag in der Vergangenheit darin, den Preis einer Prämienübernachtung kalkulieren zu können. Auch wenn sich Mitglieder mit Neben-, Standard- und Hauptsaison arrangieren mussten, gab es immer noch einen festgelegten Höchstsatz, auf den man sich verlassen konnten. Dies wird 2023 nicht mehr der Fall sein und die Änderungen im nächsten Monat könnten viele beliebte Hotels deutlich teurer machen, da ihre Mindest- und Höchstsätze steigen und variabler werden.

Auf der anderen Seite ist es gut, dass wir nun endlich zu wissen, wann der Wechsel stattfinden wird und welche Unterkünfte außerhalb der aktuellen Punktewerte liegen werden. Diese Mitteilung gibt Marriott Bonvoy-Mitgliedern noch Zeit, ihre Punkte für anstehende Aufenthalte gemäß der aktuellen Prämientabelle einzulösen. Sollten sich Pläne ändern oder die Preise im Rahmen der dynamischen Preisgestaltung sinken, können Mitglieder ihre Reservierungen stornieren und neu buchen.

Die größte Sorge ist natürlich, was 2023 passieren wird, wenn alle Marriott-Häuser außerhalb der aktuellen Punktewerte liegen können. Erst vor rund 1,5 Jahren wurden neben Standardpreisen Preise für Neben- und Hauptreisezeiten eingeführt, sodass die Preise in einigen beliebten Hotels kontinuierlich gestiegen sind. Nun wird die Zeit zeigen, wie sich die flexiblen Einlösungsraten in der Praxis auf die Attraktivität des Marriott Bonvoy-Programms auswirken.

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