Einreisesperre nach Deutschland aus Ländern mit Corona Virusvarianten
Foto: Daniel Schludi via Unsplash

Für diese Länder gilt eine Einreisesperre nach Deutschland

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Um das Importrisiko von Virusvarianten zu reduzieren, gelten seit diesem Wochenende eine Einreisesperre für Länder, in denen sich besonders ansteckende Corona Virusvarianten verbreitet haben.

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Die Einreisesperre in Form eines Beförderungsverbots gilt seit dem 30. Januar für Gebiete mit Virusvarianten. Dazu zählen Portugal, Irland, Großbritannien, Südafrika oder Brasilien. Am heutigen Sonntag kommen mit Lesotho und Eswatini noch zwei kleinere südafrikanische Staaten hinzu.

Bis zum 17. Februar dürfen Fluggesellschaften, Bahn-, Bus- und Schiffsunternehmen keine Passagiere aus diesen Ländern mehr nach Deutschland befördern. Dies gilt jedoch nicht für deutsche Staatsangehörige und in Deutschland lebende Ausländer sowie Transitpassagiere und den Warenverkehr.

Neben den genannten Ausnahmen sind außerdem weiter Beförderung von medizinischem Personal, Ambulanzflüge, Organtransporte und Beförderung „aus dringenden humanitären Gründen“ erlaubt. Auch Crews von Luftfahrzeugen und Schiffen dürfen ebenfalls einreisen. Jedoch ist in diesen Ausnahmefällen ist vor der Einreise eine digitale Einreiseanmeldung und ein negativer COVID-19-Test erforderlich.

Generell müssen alle Einreisenden ab 6 Jahren, die sich in den vergangenen 10 Tagen in einem in einem Hochinzidentgebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, bereits vor der Einreise nach Deutschland einen negativen Corona-Test besitzen. Reisende aus einem sonstigen Risikogebiet müssen spätestens 48 Stunden nach ihrer Einreise über ein Testergebnis verfügen.

Die Einreisesperre wurde von Deutschland im Alleingang und unabhängig von den anderen EU-Ländern verhängt. Die EU-Mitglieder verständigten sich nur auf Empfehlungen für verschärfte Regeln beim Reisen innerhalb der EU.

Einreisesperre / Virusvarianten-Gebiete

Länder und Regionen, in denen hochansteckende Mutationen und Varianten des Coronavirus registriert wurden. Für Länder mit Virusvarianten gilt eine Einreisesperre bis 17. Februar 2021.

    • Brasilien
    • Eswatini
    • Irland
    • Lesotho
    • Portugal
    • Südafrika
    • Vereinigtes Königreich

Hochinzidenzgebiete

Länder mit deutlich höheren Infektionszahlen als aktuell in Deutschland, werden als Hochindizenzgebiete eingestuft.

    • Afganistan
    • Ägypten
    • Albanien
    • Andorra
    • Bolivien
    • Bosnien
    • Botswana
    • Ecuador
    • Estland
    • Iran
    • Israel
    • Kosovo
    • Kolumbien
    • Lettland
    • Libanon
    • Litauen
    • Malawi
    • Mexico
    • Montenegro
    • Mosambik
    • Namibia
    • Nordmazedonien
    • Palästinensische Gebiete
    • Panama
    • Sambia
    • Serbien
    • Simbabwe
    • Slovenien
    • Spanien
    • Sudan
    • Syrische Arabische Repubik
    • Tschechien
    • USA
    • Vereinigte Arabische Emirate

Risikogebiete

Als Riskogebiete zählen Länder oder Regionen mit einem Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen. Das umfasst aktuell fast ganz Europa mit Ausnahme einzelner Gebiete in Griechenland, Finnland, Norwegen, Österreich und Dänemark. Weltweit sind weit mehr als 100 Länder Risikogebiete.

    • Algerien
    • Angola
    • Äquatorialguinea
    • Argentinien
    • Armenien
    • Aserbaidschan
    • Äthiopien
    • Bahamas
    • Bahrain
    • Bangladesch
    • Barbados
    • Belarus
    • Belgien
    • Belize
    • Benin
    • Bhutan
    • Bulgarien
    • Burkina Faso
    • Burundi
    • Cabo Verde
    • Chile
    • Costa Rica
    • Côte d’Ivoire
    • Dänemark – das gesamte Land; Ausgenommen die Färöer Inseln und Grönland
    • Dominikanische Republik
    • Dschibuti
    • El Salvador
    • Eritrea
    • Eswatini
    • Finnland – die folgenden Regionen gelten derzeit als Risikogebiete:
      • Uusimaa (hierzu gehört auch die Stadt Helsinki)
      • Varsinais-Suomi
    • Frankreich – die folgenden Regionen gelten derzeit als Risikogebiete:
      • Gesamt Kontinentalfrankreich
      • Französisch-Guyana
      • Französisch-Polynesien
      • St. Martin
      • Mayotte
      • Saint-Barthélemy
    • Gabun
    • Gambia
    • Georgien
    • Ghana
    • Griechenland – die folgenden Regionen gelten derzeit als Risikogebiete:
      • Westmakedonien
      • Zentralmakedonien
      • Ostmakedonien und Thrakien
      • Thessalien
    • Guatemala
    • Guinea
    • Guinea-Bissau
    • Guyana
    • Haiti
    • Honduras
    • Indien
    • Indonesien
    • Irak
    • Italien
    • Jamaika
    • Jemen
    • Jordanien
    • Kanada
    • Kamerun
    • Kasachstan
    • Katar
    • Kenia
    • Kirgisistan
    • Komoren
    • Kongo DR
    • Kongo Rep
    • Korea (Volksrepublik)
    • Kroatien
    • Kuwait
    • Lesotho
    • Liberia
    • Libyen
    • Liechtenstein
    • Luxemburg
    • Madagaskar
    • Malaysia
    • Malediven
    • Mali
    • Malta
    • Marokko
    • Mauretanien
    • Monaco
    • Mongolei
    • Nepal
    • Nicaragua
    • Niederlande – das gesamte Land (inkl. der autonomen Länder und der karibischen Teile der Niederlande)
    • Niger
    • Nigeria
    • Norwegen – die folgenden Provinzen gelten derzeit als Risikogebiete:
      • Oslo
      • Viken
      • Rogaland
      • Trøndelag
      • Vestfold og Telemark
    • Oman
    • Österreich – das gesamte Land mit Ausnahme der Gemeinden Jungholz und Mittelberg / Kleinwalsertal
    • Pakistan
    • Papua-Neuguinea
    • Paraguay
    • Peru
    • Philippinen
    • Polen
    • Republik Moldau
    • Rumänien
    • Russische Föderation
    • San Marino
    • São Tomé und Príncipe
    • Saudi-Arabien
    • Seychellen
    • Schweden
    • Schweiz
    • Senegal
    • Sierra Leone
    • Slowakei
    • Somalia
    • Vincent und die Grenadinen
    • Süd-Sudan
    • Surinam
    • Tadschikistan
    • Tansania
    • Timor Leste (Osttimor)
    • Togo
    • Trinidad Tobago
    • Tschad
    • Tunesien
    • Türkei
    • Turkmenistan
    • Ukraine
    • Ungarn
    • Uruguay
    • Usbekistan
    • Vatikanstadt
    • Venezuela
    • Zentralafrikanische Republik
    • Zypern

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