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Schlechte Neuigkeiten aus dem Hause Diners Club, der bisher generöse Vorteil des kostenfreien Lounge-Zugangs wird erheblich beschnitten.

Anders als bei der Classic Card war bei der Diners Club Vintage Card bisher kein jährlicher Mindestumsatz nötig, um das Lounge-Benefit zu aktivieren. Vintage Card Inhaber profitierten so von kostenfreiem Zugang zu über 850 Airport Lounges, sofern sie lediglich einen Umsatz in den vergangenen 60 Tagen gemacht hatten. Die Höhe des Umsatzes war dabei nicht definiert.

Mindestumsatz für Lounge-Zugang

Scheinbar war Diners Club hier etwas zu großzügig und zieht nun die Notbremse. In den vergangenen Tagen informierte Diners Club die Inhaber einer Vintage Card über Änderungen beim Lounge-Zugang zum 01. Juli 2019. Diners Club har dies auf unsere Nachfrage mittlerweile bestätigt:

    • Kostenloser Zutritt für Sie zu mehr als 850 Diners Club Airport Lounges weltweit.*
    • Freier Eintritt für Sie und Ihre Gäste in die Diners Club Airport Lounges in Wien.*

*Einzige Voraussetzung ist ein Jahresumsatz von € 3.600,- innerhalb der letzten 365 Tage vor Loungebesuch . (Summe aus Haupt- und evtl. Zusatzkarten), max. 24 Besuche p. a. (inkl. Gäste), ansonsten werden die aktuell kommunizierten Spesen verrechnet.

    • Ab dem 25. Loungebesuch p.a. bieten wir den Loungezutritt weiterhin gerne gegen einen zum Standardpreis stark reduzierten Kostenbeitrag an. Die aktuellen Kosten finden Sie unter www.dinersclub.com.

Dazu gibt es folgenden Vorbehaltstext: „Die Zutrittsmöglichkeit zu den Airport Lounges stellt eine freiwillige Zusatzleistung (Premiumleistung) der DC Bank AG dar, deren Erbringung wesentlich von den Betreibern des jeweiligen Flughafens abhängt. Die DC Bank AG behält sich daher das Recht vor, die Voraussetzungen und Bedingungen für den Zutritt zu den Airport Lounges und deren Nutzung aufgrund neuer Gesetze, Rechtsprechung oder neuer Wettbewerbsbedingungen (insbesondere Zusammenschluss wesentlicher Mitbewerber) oder technischer Innovationen zu ändern. Die von der DC Bank AG zu erbringenden Leistungen dürfen durch eine solche Änderung nur geringfügig eingeschränkt werden und eine Änderung nur dann erfolgen, wenn dies aufgrund der oben genannten Gründe notwendig ist oder die freiwillige Zusatzleistung nicht mehr kostendeckend in der ursprünglich kommunizierten Form erbracht werden kann.“

Aus wirtschaftlicher Sicht sicher nachvollziehbar, doch eine derartig kurzfristige Änderung ist äußert unglücklich, auch wir wurden von diesem Schritt überrascht. Dabei hätte es sicher andere und bessere Möglichkeiten gegeben, einen für beide Seiten akzeptablen Kompromiss zu finden.

Seit Mai 2019 bot Diners Club die Vintage Card für BoardingArea-Leser im ersten Jahr kostenlos an (statt 140 Euro Jahresgebühr). Dabei war der kostenfreie-Lounge-Zugang natürlich ein elementarer Bestandteil des Kartenpakets. Dieses Benefit nach weniger als zwei Monaten massiv zu bescheiden und zu verschlechtern, fühlt sich nicht nur für Neukunden und Nutzer dieses Angebots nach Täuschung an.

Diners Club ändert Lounge-Vorteil Diners Club Vintage Card

Diners Club Vintage sinnlos?

Die Änderungen sind absolut unglücklich und ärgerlich, aber trotzdem wird die Karte nicht komplett sinnlos. Wer beabsichtigt die Karte regelmäßig für Einkäufe zu nutzen oder beispielsweise aufgrund der Versicherungsleistungen seine Reisen und Flüge damit zu buchen, sollte problemlos auf den Mindestumsatz kommen, insbesondere da hier auch die Umsätze der Zusatzkarte mitzählen.

Das Limit von 25 kostenlosen Loungebesuchen ist zwar knauserig, wird aber für die wenigsten ein Problem darstellen. Die meisten Vielflieger verfügen ohnehin über einen Elite-Status und nutzen den Lounge-Zugang über Diners Club eher als Backup für den Fall der Fälle bzw. Flüge mit anderen Airlines.

Hauptkritikpunkt ist die kurze Zeitspanne in der die Änderungen wirksam werden. Eine Übergangszeit von z.B. zwei Monaten, um den erforderlichen Umsatz zu erzielen und auch nach dieser Zeit weiter vom Lounge-Zugang zu profitieren, wäre ein Gebot der Fairness und des partnerschaftlichen Umgangs.

Alternativen zur Vintage Card

Die bisherigen Bedingungen waren natürlich super. Durch den fehlenden Jahresumsatz taugte die Vintage Card perfekt als Zeit- oder Drittkarte, mit der man sich schnell und günstig Zugang zu Airport-Lounges sichern konnte.

Alternativen wie die American Express Platinum Card oder der direkte Kauf einer Priority Pass sind dagegen deutlich teurer. Allerdings kann man dabei Lounges direkt nutzen und muss nicht warten, bis ein Mindestumsatz erreicht wurde.

Wer mit dem Mindestumsatz und rund zwei kostenfreien Loungebesuchen pro Monat klar kommt, erhält aber noch immer eine gute Karte. Es bleibt aber sicher ein äußert fader Beigeschmack, hier wäre es an Diners Club die Änderungen nochmals anzupassen und verlorenes Vertrauen zurück zu gewinnen.

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