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Barrierefreiheit, WiFi, Platz für Gepäck, ein Bordbistro und technische Innovationen – mit einem neuen Fernverkehrszug möchte die Bahn den Komfort auf IC- und EC-Strecken revolutionieren.

Bei seinem Start 1971 galt der Intercity als Qualitätszug, zunächst nur mit Wagen der 1. Klasse ausgestattet und deutlicher höherer Reisegeschwindigkeit bot er Reisenden bis dato kaum gekannten Komfort. Ein halbes Jahrhundert, zahlreiche Facelifts und eine IC-Generation später ist man dagegen froh, wenn man nicht in einem der Doppelstockwagen des IC2 Platz nehmen muss.Deutsche Bahn neuer Fernverkehrszug ECxDoch auch die Deutsche Bahn hat diesen Mangel scheinbar erkannt und einen neuen Fernverkehrszug vorgestellt. Der Zug des spanischen Herstellers Talgo mit dem vorläufigen Namen ECx soll Reisenden neue Annehmlichkeiten wie Wi-Fi, ein Bordbistro, je nach Tageszeit wechselnde Beleuchtung, ein Onboard-Unterhaltung (ICE-Portal) und minutengenaue Fahrgastinformationen bieten, dazu gibt es Stellplätze für acht Fahrräder und Platz etwa für Ski und Snowboards. Während die Ausstattung optisch an die des ICE erinnert, sind die Wagen deutlich kürzer und kantiger als alle aktuellen Zuggattungen der Deutschen Bahn. Deutsche Bahn neuer Fernverkehrszug ECxDeutsche Bahn neuer Fernverkehrszug ECx KleinkindbereichDeutsche Bahn neuer Fernverkehrszug ECx BordbistroDeutsche Bahn neuer Fernverkehrszug ECx 1. KlasseDeutsche Bahn neuer Fernverkehrszug ECx FahrradstellplätzeDeutsche Bahn neuer Fernverkehrszug ECx WC barrierefreiEin Zugverband wird aus jeweils einer Mehrsystemlok und 17 Reisezugwagen mit 570 Sitzplätzen bestehen, davon 85 Sitzplätze der 1. Klasse und 485 Sitzplätze der 2. Klasse. Durch die Niederflurbauweise sollen Rollstuhlfahrer ohne Hilfe an Bord gelangen können, außerdem sind alle Plätze (bis auf wenige Ausnahme an den Enden des Zuges) und auch die Waschräume stufenlos erreichbar. 

Einsatz der neuen Züge

Die neuen Fernverkehrszüge werden erstmals zum Fahrplanwechsel im Dezember 2023 auf der zweistündlichen Verbindung Berlin-Amsterdam zum Einsatz kommen. Durch eine höhere Reisegeschwindkeit von bis zu 230km/h und den entfallende Lokwechsel an der Grenze durch den Einsatz einer Mehrsystemlok, kann die Fahrzeit auf dieser Strecke um rund 30 Minuten auf dann 5:50 Stunden verkürzt werden. Später ist zudem der Einsatz des ECx auf den Strecken Westerland–Köln, Westerland–Frankfurt/Main– Karlsruhe, Westerland–Berlin sowie Oberstdorf–Köln geplant.

WiFi an Bord des Intercity

Analog zum ICE-Angebot wird zukünftig auch kostenloses WiFi an Bord des Intercity verfügbar sein. Nach Angaben der Bahn seien die ersten mit WiFi ausgestatteten Züge seit Mitte März 2019 im Einsatz, die Umrüstung der insgesamt rund 1.000 Intercity-Wagen soll allerdings bis 2022 dauern. Für den Umbau investiert die Bahn stolze 30 Millionen Euro, hinzu kommen 18 Millionen für die Erneuerung der Sitzpolster und -bezüge sowie Toiletten der älteren Intercity-1-Züge.

Fotos: ©Deutsche Bahn

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