DB Lounge Arbeits- und Ruhebereich
Foto: DB AG / Oliver Lang

Deutsche Bahn überarbeitet Lounge-Zugangsregeln und nimmt Kürzungen vor, um Überfüllung zu reduzieren

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Die Deutsche Bahn unternimmt vielleicht ihren bisher größten Schritt, um die Überfüllung ihrer Lounges zu bekämpfen.

Das Unternehmen führt eine überarbeitete Lounge-Zugangsrichtlinie ein, die einige wesentliche Einschränkungen für die Nutzung der DB Lounges vorsieht. Die Änderungen sind besonders für Vielfahrer bedeutend, die die Lounge häufig als einen ihrer Vorteile genutzt haben.

Die Änderung erfolgt, da die Nutzung der Lounges deutlich zugenommen hat – auch von Nichtreisenden mit BahnBonus-Status; die Deutsche Bahn war in der Vergangenheit besonders großzügig mit dem Zugang zur Lounge.

Die gute Nachricht ist, dass es keine großen Änderungen für Inhaber einer BahnCard 100 First gibt, fast alles andere ändert sich jedoch.

Zutritt nur noch mit Ticket

DB Lounge Arbeits- und Ruhebereich
Foto: DB AG / Oliver Lang

Die Deutsche Bahn hat erst im vergangenen Jahr große Änderungen an ihrem Bahn Bonus-Treueprogramm vorgenommen. Dazu gehören neue Statusstufen und erhöhte Qualifikationshürden sowie die Einführung neuer Vorteile, von denen Mitglieder nach Erreichen des Status profitieren.

Die neu eingeführten Statusstufen Gold und Platin erlaubten es seitdem ihren Inhabern die DB-Lounges an ausgewählten Bahnhöfen zu nutzen – auch ohne Fahrkarte.

Ab dem 1. März erhältst du nur noch in Verbindung mit einem gültigen Fernverkehrsticket Zutritt zu den DB und Premium Lounges. Bisher konnten Inhaber eines BahnBonus Gold- oder Platin-Status die Lounges auch ohne Fahrkarte betreten, der Nachweis des Status genügte. Ab März musst du zusätzlich ein gültiges Fernverkehrsticket (ICE, IC, EC) besitzen. Allerdings ist die gebuchte Reiseklasse (1. oder 2. Klasse) sowie der gewählte Tarif (Super Sparpreis, Sparpreis, Flexpreis, Flexpreis Plus) dabei egal.

Für Reisende ohne BahnBonus Status ändert sich hier nichts, sie benötigen wie bisher eine Fahrkarte für den Fernverkehr der Deutschen Bahn in der 1. Klasse, die mindestens Flexpreis Tarif gebucht ist, um Zugang zu den DB Lounges zu erhalten – die Abfahrt muss in weniger als 24 Stunden erfolgen.

Beachte außerdem, Start und Ziel der Fahrkarte dürfen nicht innerhalb des Gebiets des jeweiligen Verkehrsverbundes liegen.

Passend dazu: Deutsche Bahn überarbeitet Treueprogramm und führt neue BahnBonus-Statuslevel ein

Kein Gastzugang mehr im Premium Bereich

DB Premium Lounge Bistro- und Ruhebereich
Foto: DB AG / Oliver Lang

Bahnbonus Platin Statusinhaber erhalten neben den regulären DB Lounges auch Zugang zu den Premium Bereichen der DB Lounges in Berlin, München, Köln, Hamburg und Frankfurt Hbf.

BahnBonus Gold Mitglieder dürfen einen Gast kostenlos in die DB Lounges einladen, Platin Mitglieder zusätzlich auch in den Premium Bereich.

Ab dem 1. März streicht die Deutsche Bahn den Gastzugang für Platin Statusinhaber. Der Zugang ist dann nur noch dem Statusinhaber selbst sowie Reisenden der 1. Klasse im Flex-Tarif vorbehalten. Dagegen ist es weiterhin möglich einen kostenlosen Gast mit in die regulären DB Lounges einzuladen.

Wenn du also ab dem 1. März als Bahnbonus Platin in Begleitung reist und gerne einen Gast in die Lounge einladen möchtest, könnt ihr gemeinsam nur die reguläre DB Lounge, nicht jedoch den Premium Bereich nutzen – sofern deine Begleitung kein gültiges 1. Klasse Flex-Ticket für den Fernverkehr besitzt.

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DB Premium Lounge Bar
Foto: DB AG / Oliver Lang

Die Regeln für den Zugang zu den DB Lounges für berechtigte BahnBonus Statusinhaber war bisher sehr entspannt, sodass auch Mitglieder ohne Fahrkarte oder Reiseabsicht die Lounge nutzen konnten. Das führte zwangsläufig an manchen Standorten zu Überfüllung und erschwert es, die seit der Renovierung der DB Lounges angestrebten Standards einzuhalten.

Die meisten Bahn-Vielfahrer werden wahrscheinlich weniger volle Lounges und etwas strengere Zugangsregelungen begrüßen, jedoch dürfte die zwingende Voraussetzung eines Fernverkehrstickets sicherlich einige Statuskunden verärgern, die nicht ausschließlich im Fernverkehr der Deutschen Bahn unterwegs sind. Vielleicht wollte die Deutsche Bahn auf diese Weise einer Überfüllung durch das geplante Deutschland-Ticket vorbeugen, dennoch dürfte diese neue Regelung nicht wenige Premium-Kunden treffen und verärgern.

Gleiches gilt für Inhaber des BahnBonus Platin Mitglieder, die bisher auch einen Gast in den Premium Bereich einladen durften, nachdem sie über 6.000 Euro pro Jahr für Fahrten mit der Deutschen Bahn ausgegeben haben. Eine klare Abwertung des Status – insbesondere für jene Inhaber, die zwar vielleicht beruflich alleine reisen, aber auf privaten Reisen gerne eine Begleitung in die Lounge einladen würden.

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