KLM Flugzeug im Anflug auf Amsterdam Schiphol
Foto: Nisangha / Unsplash

Der Flughafen Amsterdam Schiphol verlängert seine Passagierobergrenze bis Oktober

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Im Einklang mit anderen europäischen Großflughäfen wie dem Airport London Heathrow (LHR) hat Amsterdam Schiphol (AMS) gerade angekündigt, dass er seine Passagierobergrenze verlängert wird. Ursprünglich war geplant, sie diesen Monat beenden, nun läuft die Obergrenze bis in den Oktober hinein.

Zuvor war das Limit für abfliegende Fluggäste im Juli auf 67.500 pro Tag festgelegt worden, bevor es für August auf 73.000 erhöht wurde, um den Höhepunkt der Schulferien abzufedern.

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Nun soll allerdings das tägliche Passagierlimit im September wieder auf nur noch 67.500 sinken, bevor es im Oktober leicht auf 69.500 ansteigt.

Warum sollte die Passagierobergrenze nach dem Sommer so viel niedriger sein als während der Hochsaison? Nun, die Flughafenmitarbeiter schätzen, dass es „in und um die zwei Wochen der Herbstferien herum“ 3.500 zu viele Fluggäste geben wird. Sie rechnen auch aufgrund des „Saisoneffekts“ mit weiteren Verzögerungen im Herbst.

„Nach dem Sommer Reisende benutzen mehr Wannen bei der Sicherheitskontrolle, weil sie mehr Kleidung wie Mäntel, Wanderschuhe und Westen tragen“, erklärte ein Flughafensprecher. „Dadurch dauert es etwas länger, das ganze Handgepäck und die Passagiere zu kontrollieren.“

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Während sich der Flughafen Schiphol auf vier beschäftigte Monate vorbereitet, erweitert er diesen Monat seine Sicherheitsabteilung um 200 neue Mitarbeitern, im Oktober sollen weitere 80 Mitarbeiter folgen.

„Das Festhalten an einer maximalen Anzahl abfliegender Passagiere hilft auch, betriebliche Änderungen wie eine verspätete Ankunft oder Abreise eines Fluges zu bewältigen“, fügte ein Sprecher des Flughafens hinzu. „Praktisch alle Parteien am Flughafen sind unterbesetzt und unerwartete Änderungen können zu Verzögerungen im gesamten Flughafenprozess auf Schiphol führen.“

Aufgrund von Personalstreiks sowie der jüngsten europäischen Hitzewelle,  waren Verspätungen und Annullierungen am Amsterdamer Flughafen allgegenwärtig. Außerdem hat der Verkehr zugenommen, seit viele Länder auf der ganzen Welt Anfang dieses Jahres die COVID-19-Beschränkungen gelockert haben.

Wartende Passagiere am Flughafen Amsterdam Schiphol
Wartende Passagiere am Flughafen Amsterdam Schiphol (Foto von Robert vt Hoenderdaal / iStock)

Weiteres Chaos brach vor einigen Wochen aus, als ein Ausfall des Gepäcksystems am Flughafen dazu führte, dass einige KLM-Passagiere kein Gepäck aufgeben konnten, was chaotischen Zuständen und Unmut unter den Reisenden führte.

Als die Passagierobergrenze letzten Monat erstmals in Kraft trat, waren auch die in Amsterdam operierenden Fluggesellschaften davon überrascht. Der Flughafen stellte einigen Airlines daraufhin ein Ultimatum, auf kleinere Flugzeuge umzusteigen oder Sitzplätze frei zu lassen.

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Bereits im Juni gab die niederländische Regierung Pläne bekannt, die Flüge am verkehrsreichsten Flughafen des Landes ab 2023 von 500.000 auf 440.00 jährlich zu reduzieren, um die Luftverschmutzung zu bekämpfen.

In Spitzenzeiten liefert Schiphol ohne Obergrenzen durchschnittlich 1.250 Flüge pro Tag. Insgesamt würde die Reduzierung um rund 11% auch erhebliche Folgen für den europäischen Luftverkehr bedeuten – Amsterdam Schiphol is immerhin der drittgrößte Flughafen Europas.

Aktuell wird Passagieren mit Flügen ab Amsterdam geraten, dass sie nicht mehr als vier Stunden vor ihrem Flug am Flughafen eintreffen sollten. Vermutlich sollten sie am besten auch dorthin fliegen, wo sie weder Jacke noch Schnürstiefel benötigen.

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