10   +   4   =  

Gerüchte über eine Einstellung von Joon gab es schon seit einigen Wochen, nun gab Air France gestern auch offiziell das Ende ihrer „Millennial Airline“ bekannt. Der Flugbertrieb geht bis zur vollständigen Integration und Übernahme durch die Konzernmutter weiter.

Die Air France Tochter war erst Anfang Dezember 2017 angetreten, um die Generation der 18-35-Jährigen, die Millennials, zu erobern. Ausgesprochen wie das englische Wort „June“, sollte der Name an das französische Wort „jeune“, zu Deutsch: jung, erinnern. Niedrigere Betriebskosten ermöglichten günstigere Ticketpreise als bei Mutter Air France und dennoch wollte Joon ausdrücklich kein weiterer Low-Cost-Carrier sein, sondern verstand sich ambitiniert als eine Lifestyle-Marke.

Oder so ähnlich, denn so wirklich genau hat das Konzept keiner. Auch der neue Air France-KLM CEO Benjamin Smith nicht, der letztlich für das Ende von Joon sorgte: „Die Marke war für Kunden, für Mitarbeiter, für Märkte und für Investoren von Anfang an schwer zu verstehen“. Statt einer Multimarkenstrategie soll in Zukunft die Kernmarken Air France im Fokus stehen und wieder gestärkt werden.Air France stellt Millennial Airline Joon offiziell ein

Die bisherige Flotte aus 15 Flugzeugen, darunter vier Airbus A340 für Langstreckenflüge und die bereits bestellten Airbus A350 werden von Air France übernommen. Bereits gekaufte Tickets behalten natürlich ihre Gültigkeit und werden bis zur vollständigen Integration auch weiter von Joon und danach von Air France durchgeführt.

Quinoa und Game of Thrones

Auch wenn ich selber (gerade noch so) zur Generation Y, also jener Bevölkerungskohrte gehöre, die zwischen den frühen 1980er und frühen 2000er Jahren geboren ist, schreckt mich Millennial-Marketing immer eher ab. Meist wird mit viel zu knalligen Farben, inflationär eingesetzten Hashtags und Emojis krampfhaft versucht hip zu sein, um am Ende wie der Sportlehrer in der Zwischenstufe zu wirken, wenn er „cool“ gesagt hat.

Dabei ist sicher nicht alles schlecht, was bei Joon ausprobiert wurde. Daher dürfte wohl auch der Ärger mit Piloten und Gewerkschaften und der daraus geringe wirtschaftlichen Vorteil gegenüber Air France für Joons Ende verantwortlich sein. Vielen etablierten Airlines würde es nämlich durchaus gut tun, ihr Bordprodukt dem aktuellen Zeitgeist etwas anzupassen; Quinoa-Salat statt Graubrotschnitte kommt nicht nur bei Millenials gut an. Das Tragen weißer Sneaker sollte man dagegen vielleicht doch besser den Passagieren überlassen…

Bei einigen Links zu Produkten oder Partnern auf dieser Webseite handelt es sich um Affiliate-Links. Hier wird nach Klickerfolg eine Kommission ausgezahlt.

Hilton Honors Visa Card

Die besten Kreditkarten für Meilensammler Hilton Honors KreditkarteMit der Hilton Honors Visa Kreditkarte erhält man direkt den Hilton Goldstatus. Der Hilton Honors Gold ist der beste Mid-Tier-Status aller Hotelprogramme mit zahlreichen Vorteilen wie kostenfreies Frühstück, kostenfreies WiFi, Upgrades und Late-Check-out. Außerdem sammelst du mit jedem Umsatz wertvolle Hilton Honors Bonuspunkte, die du für Freinächte in Hilton Hotels und Resorts weltweit einlösen kannst. Normalerweise werden für den Hilton Gold mindestens 50 Übernachtungen benötigt, mit der Hilton Honors Visa Credit Card der DKB erhältst du diesen schon für nur 48 Euro pro Jahr - ohne eine einzige erforderliche Übernachtung und solange du die Kreditkarte hast. In Verbindung mit dem kostenfreien DKB-Abrechnungskonto kannst du außerdem mit deiner Hilton Honors Visa weltweit kostenfrei abheben und erhältst 10.000 Hilton Honors Bonuspunkte als Willkommensbonus geschenkt! [Mehr Infos]

JETZT BEANTRAGEN
EMAIL NEWSLETTER

EMAIL NEWSLETTER

 
 
Melde dich für meinen kostenlosen Newsletter an und erhalte immer die besten News und Deals. Kein Spam - Versprochen!

Du hast dich erfolgreich registriert!