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Review ANA Lounge Tokio Narita

Ob Darth Vader gerne Sake trinkt?

Bevor es Zeit war Zeit war Japan „Sayonara!“ zu sagen und über Istanbul nach Hause zu fliegen, stand natürlich noch ein Besuch in der ANA Lounge Tokio Narita auf dem Programm.

 

Zunächst war es jedoch ein relativ weiter Weg vom Check-In-Bereich über die Sicherheitskontrolle, Passkontrolle in den Satelliten-Terminal, so dass wir zunächst schon überlegten kurz noch einen Zwischenstop im United Club einzulegen, der auf dem Weg dorthin liegt… Mit dem Lift geht es von der Abflugebene nach unten und schon standen wir vor dem Tempel, in den All Nippon Airways  an ihrem Drehkreuz die Business Class Gäste und Goldkarteninhaber der Star Alliance einlädt. Dieser Einladung waren leider aber auch viele andere gefolgt und so war es zu Beginn – trotz der Größe der ANA Lounge Tokio Narita – etwas schwierig zwei zusammenhängende freie Plätze zu finden.

ANA Lounge Tokio Narita Review

Bereits beim Betreten fällt das wirklich schöne der Design der ANA Lounge Tokio Narita auf, alles ist sehr gradlinig und modern gestaltet, wirkt aber aufgrund des dunklen Farbkonzeptes und der gedämpften Beleuchtung sehr ansprechend und edel. Besonders schön sind die Raumtrenner, deren weiße Kunststoffpanele im Lampenschein beinahe aussehen, als würden sie von alleine leuchten und an kleine First Class Suiten oder so etwas erinnern. Außerdem gibt es durch diese Abtrennungen zahlreiche Ecken und kleinere Rückzugsmöglicheiten, so dass man sich nicht wie in einer Bahnhofswartehalle vorkommt.

ANA Lounge Tokio Narita Star Wars Buffet und Sitzbereich
ANA Lounge Tokio Narita Review Sitzecke Raucherraum

Kulinarisches der ANA Lounge Tokio Narita

Es war bereits abends und so inspizierte ich natürlich auch das Buffet, okay das hätte ich mittags wie nachmittags genauso gemacht, aber hey – es war aber auch so Zeit für einen kleinen Snack! Das Angebot umfasste Finger-Sandwiches, verschiedene Dumplings, recht simples Sushi, zwei warme Gerichte und Knabberkram, leider war das Buffet schon ein wenig abgefressen und auch sonst sah das alles nicht sonderlich appetitlich aus. Klingt etwas enttäuschend und das war es auch, aber es gibt in der ANA Lounge Tokio Narita auch noch die Möglichkeit sich Nudelsuppen oder Chicken mit Reis in dem kleinen Restaurantbereich zu bestellen, die dann frisch zubereitet werden. Nice oder? Die sahen auch wirklich gut aus und sind somit sicher die beste Wahl, wenn in der ANA Lounge Tokio Narita der Magen knurrt.

 

Daneben gibt es Sodaautomaten, einen Bierzapf-/einschenkautomaten (bei dem das Glas zum Einschenken gekippt wird), sowie Kaffeemaschinen, Tee und die wichtigsten Spirits dürfen natürlich auch nicht fehlen, die Zitronenscheiben befinden sich übrigens im Kühlschrank daneben.

ANA Lounge Tokio Narita Bar Alkoholangebot
ANA Lounge Tokio Narita Buffet Noudlesoup
ANA Lounge Tokio Narita Buffet Noudlesoup Restaurant

Nach einer Dusche war die Lounge zwar deutlich leerer, da es aber auch strammen Schrittes Richtung Feierabend zuging, hatte dies leider keinen positiven Effekt auf das Buffet und die Nachschubversorgung. Zumindest war noch genug Zeit die übrigen Bereiche der ANA Lounge Tokio Narita zu inspirieren: Im hinteren Teil, etwas kitschig mit gerafften Vorhängen vom Hauptbereich abgetrennt, gibt es mehrere offene Kabinen mit Schlaf-/ Ruhesesseln. Wer Arbeiten möchte und dafür einen kleinen Schreibtisch oder besseres Licht benötigt, findet rechts vom Eingang neben der Sake-Bar ein ziemlich großes Business-Center mit Boxen, die an ein japanisches Großraumbüro erinnern, sowie zwei Telefonkabinen. Moment mal, Sake-Bar? Ja, genau direkt gegenüber des Buffet-Bereichs gibt es eine wunderschöne Bar, an der man sich selbst aus mehreren Sorten des japanischen Reisweins wählen kann. Natürlich ein netter lokaler Touch, allerdings wirkte die Bar doch etwas tot und persönlich bin ich mit Sake auch noch nicht richtig warm geworden höhö

ANA Lounge Tokio Narita Sake Bar
ANA Lounge Tokio Narita Buffet Sake Bar
ANA Lounge Tokio Narita Arbeitsbereich Business Center

Die Lounge-Ladies hatten schon mit dem Kehraus begonnen, als auch unser Flug so langsam zum Einsteigen bereit war. Der Weg zu den Gates dauert nur wenige Minuten, so dass durchaus noch Zeit gewesen wäre die Star Wars Battle Pod im Eingangsbereich zu testen… Die japanische Airline hat nämlich eine Kooperation mit der Walt Disney Company Ltd. in Japan und im Zuge von Star Wars – Das Erwachen der Macht auch gleich drei Flugzeuge ihrer Flotte (767, 777 und 787)  im Star Wars Design lackiert.

Unter´m Strich

In Bezug auf Ambiente und Design hat mir die ANA Lounge Tokio Narita wirklich gut gefallen: clean, nicht zu verspielt und trotz der gedeckten Farben modern! Vom Essensangebot war ich hingegen leider enttäuscht, nicht nur in Bezug auf die Auswahl und Angebot, sondern auch was die Präsentation angeht, die Sandwiches z.B. sahen echt grenzwertig aus. Auch die hässlichen Sodaautomaten passen nicht zum übrigen Design und so ist der gesamte Buffetbereich auf jeden Fall das Stiefkind der ANA Lounge Tokio Narita, allerdings macht man das mit der Nudel- und Reisbar teilweise wieder wett. Dennoch fehlt ein wenig das besondere, damit meine ich nicht dass Gozilla durch die Lounge stapfen oder eine Achterbahn umher fahren muss, aber etwas spannenderes als eine vereinsamte Sake-Bar wäre dann doch schön, eventuell waren meine Erwartungen aber auch einfach zu hoch!?

 

Öffnungszeiten & Zugangsreglung

 

ANA Lounge Tokia Narita

Lage: Terminal 1, Satellit 4, Ebene2

Geöffnet 07:00 – 22:50h

  • First Class Passagiere mit einer Star Alliance Airline (inkl. 1 Gast)
  • Business Class Passagiere mit Star Alliance Airline (ohne Gast)
  • Star Alliance Gold Mitglieder mit Abflug einer Star Alliance Airline (inkl. 1 Gast)

 

1 Comment
  • Sylwia Buch

    21. Januar 2017 at 11:05 Antworten

    Hey wir waren jetzt auch gerade in der ANA Lounge. Am frühen Morgen allerdings.
    Die Auswahl war gut. Nicht sehr gut aber wesentlich besser als die, die Du erlebt hast.
    Hast Du Dir ein Bier an dem Einschenkautomaten gegönnt?
    Da kannst Du auch sehen warum die japanischen Biere immer so perfekt rüberkommen 😉
    Liebe Grüße! Sylwia

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